Enttäuschender Start in den Doppelspieltag für den VfL

Am vergangenen Freitag empfing der VfL Bad Schwartau den Wilhelmshavener HV.
Vor dem Spiel konnte Geschäftsführer Michael Friedrichs die neue Kooperation
mit dem Medienpartner Radio NORA bekannt geben – ein weiterer positiver Schritt
im Hinblick auf die Sichtbarkeit des Bundesliga-Handballs in der Region.
1747 Zuschauer freuten sich auf die Partie gegen den Aufsteiger von der
Nordseeküste und unterstützten ihren VfL lautstark und schafften damit die berühmt-
berüchtigte Atmosphäre in der Hansehalle. Das Spiel begann demzufolge vielversprechend.
In der 10. Spielminute stand es für den VfL 4:2 und Oliver Milde, der für den
verletzten Jan Schult im linken Rückraum ran musste, hatte einen glänzenden Start,
denn er erzielte 3 dieser 4 Treffer. Das Team von Torge Greve machte einen guten
Job, denn sowohl in der Abwehr hatte man den starken Wilhelmshavener Rückraum
mit Drechsler und Köhrmann im Griff – u.a. spielte Youngster Christoph Schlichting
im Abwehrzentrum als Vertretung für den verletzten Fynn Ranke stark
gegen den WHV-Angriff auf. Im Angriff wurde sehr variabel agiert, sodass eine 10:5
Tore Führung in der 18. Spielminute in Ordnung ging. Es war sogar noch mehr drin,
denn es wurden einige Möglichkeiten liegen gelassen und am Ende der ersten Halbzeit
war die Führung auf drei Zähler mit 12:9 geschrumpft.

Stellte die Abwehr häufig vor unlösbare Aufgaben - Oliver Milde - 4
Nach der Pause knüpfte das Team des VfL da an, wo es aufgehört hatte und baute seinen
Vorsprung auf 5 Tore in der 33. Minute aus. Danach tat man sich zunehmend schwer,
die Dominanz aufrechthalten zu können. Der Wilhelmshavener HV stemmte sich
gegen den VfL – mit Erfolg. In der 40. Spielminute war das Team von Trainer
Christian Köhrmann mit 17:16 auf einen Zähler herangekommen. Dem VfL war es nicht
mehr möglich die Partie zu bestimmen, auch die von Trainer Torge Greve in der
46. Minute genommene Auszeit konnte nichts Nennenswertes bewirken, die Akteure
des VfL auf der Platte waren nicht in der Lage, dem Willen der Wilhelmshavener
etwas Entsprechendes entgegen zu setzen. In der 56. Spielminute erzielten die
Gäste per Siebenmeter durch Tobias Schwolow den Ausgleich und kurz darauf durch einen zweiten
Siebenmeter die Führung zum 21:22. Auch ein erneutes Time-Out durch Torge Greve in
der 57. Spielminute brachte in Punkto Torerfolg nichts, sodass die Partie
mit 21:22 auch zu Ende ging. Der Auftakt des Doppelspieltag ging damit für den
VfL total nach hinten los.
Geschäftsführer Michael Friedrichs nach der Partie: “Gegen Wilhelmshaven hatte ich
mir ehrlich gesagt mehr ausgerechnet. Auch ohne die Kurzzeitverletzten Jan Schult und
Fynn Ranke hätte es reichen müssen. Wilhelmshaven wollte den Sieg mehr
als wir, deshalb haben sie gewonnen. Aber ich muss auch sagen, dass ich mich freue,
dass sowohl Olli Milde als auch Christoph Schlichting ihre Aufgaben sehr gut
wahrgenommen haben. Es zeigt, dass wir über eine gute zweite Sieben verfügen.
Ich gehe davon aus, dass wir hier zukünftig noch mehr sehen werden.”

Tore : Oliver Milde (8), Rickard Akerman (3), Markus Hansen (3), Daniel Pankofer (2/2),
Christoph Wischniewski (3), Christoph Schlichting (2)

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Ging auch dahin wo es weh tut - Christoph Schlichting - 33