Keine Haue gegen Aue … die Bilanz ist nun ausgeglichen.

Der VfL gewinnt gegen einen starken EHV Aue mit 29:25 (12:14), in der Bilanz gegen Aue steht es nun nach insgesamt 10 Begegnungen mit 5 Niederlagen und 5 Siegen unentschieden zwischen den Teams.

Das Spiel beginnt mit einen Treffer durch Oliver Milde zum 1:0, der nach einer Verletzungspause wieder dabei ist. Die Partie ist zunächst sehr ausgeglichen, der VfL findet besser in das Spiel und so sind es Thees Glabisch und zweimal Christoph Wischniewski, die den VfL mit 4 Toren auf 7:3 in Front bringen. Bis dahin sind 14 Minuten gespielt. Der VfL kann dann jedoch die Führung nicht weiter ausbauen, im Gegenteil, Aue schaltet einen Gang nach oben und hat Erfolg damit. Trainer Torge Greve sieht das und nimmt beim Stand von 8:5 für den VfL die erste Auszeit. Zwar erhöht Oliver Milde dann zum 9:5, aber Aue bleibt dran und hat trotz eines gut aufgelegten Dennis Klockmann viel Erfolg beim Abschluß. In der 22. und 23. Spielminute sind es Jan Faith und Sigtryggur Runarsson, die Aue auf einen Zähler zum 9:10 heranbringen. Knapp vier Minuten vor dem Ende der ersten Spielhälfte nimmt Aue seine erste Auszeit. Trainer Stephan Swat trifft hierbei offenbar gute taktische Anweisungen, denn Aue erzielt in der Folge den Ausgleich zum 11:11 durch Kevin Roch. Es folgt dann die erste Führung zum 12:11 durch Sigtryggur Runarsson. Er ist es auch der für Aue mit dem Halbzeitpfiff durch einen Wurf auf das leere VfL Tor den Treffer zum 14:12 Halbzeitstand für die Gäste erzielt.
Die Mannschaft des VfL kommt dem äusseren Anschein nach hochkonzentriert aus der Kabine und kann so den ersten Angriff von Aue abfangen – erneut ist es Dennis Klockmann, der die Chance für Aue zu Nichte macht. Im Gegenzug ist es Oliver Milde der zum Anschlußtreffer trifft. Dieses Spiel wiederholt sich nur mit Fynn Ranke trifft ein anderer Schütze – es steht 14:14. Aber es sind die Gäste die für sich Vorteile erspielen können. In der 36. Spielminute ist es Gregor Remke, der für Aue per 7-Meter gegen Marino Mallwitz im Tor des VfL zum 17:14 erhöhen könnte, aber verwirft. Dennoch fällt knapp 2 Minuten später durch Kevon Roch die 3 Tore Führung für die Gäste. Grund genug für VfL Kapitän Martin Waschul seine Mitspieler lautstark zu motivieren. Das zeigt Wirkung, denn es sind dann Antonio Metzner, Bruno Zimmermann, Oliver Milde, die mit ihren Toren den Ausgleich herstellen. Eine Minute später zur Hälfte der zweiten Halbzeit erzielt Christoph Wischniewski die 19:18 Führung, die im direkten Gegenzug durch Philip Jungemann aber wiederum egalisiert wird. Es ist ein Spiel absolut auf Augenhöhe. In der 49. und 50. Spielminute sind es Marius Fuchs und Thees Glabisch, die einen 2-Tore Vorsprung zum 22:20 herausspielen können. Trotzdem ist absolut nichts entschieden, denn Aue bleibt dran und Antonio Metzner trifft in der 54. Spielminute zum 25:22 – der VfL ist 3 Tore vorne. Trainer Torge Greve nimmt eine Auszeit und anschliessend trifft erneut Antonio Metzner zum 26:22 – noch gut dreieinhalb Minuten sind zu absolvieren. In der Halle ist es mittlerweile laut, denn die 1713 Zuschauer feuern den VfL nach Kräften an. Ein Tempogegenstoß von Thees Glabisch bringt den VfL genau 3 Minuten vor dem Ende mit 27:23 in Front – die Entscheidung ? Ja, denn Markus Hansen erhöht 105 Sekunden vor Schluß auf 28:23, Aue verkürzt zwar durch Sigtryggur Runarsson und Jan Faith zum 28:25, erneut ist es aber Markus Hansen, der 35 Sekunden vor Ende den Schlußpunkt zum 29:25 setzt.
Das alle Zuschauer bereits seit über 2 Minuten stehen und ihrem VfL weiter zur lautstark zur Seite stehen zeigt auch welche gute Leistung die Mannschaft in der zweiten Halbzeit abrufen konnte. Es war eine von Einsatz, Kampf und Leidenschaft geprägte zweite Hälfte, in der der VfL gezeigt hat zu was diese Mannschaft in der Lage ist und was man mit einem guten Konzept und einem festen Willen erreichen kann.

Tore : Thees Glabisch (4), Oliver Milde (7), Toni Podpolinski (1), Markus Hansen (5), Fynn Ranke (1), Bruno Zmmermann (2), Marius Fuchs (1), Christoph Wischniewski (4), Antonio Metzner (4)

Oliver Milde (Nr. 4, VfL Bad Schwartau) gegen Bjarki Mar Gunnarsson (Nr. 22, EHV Aue). VfL Bad Schwartau vs EHV Aue, Handball, 2. Liga, 13.04.17
Bester Werfer des VfL mit 7 Treffern – Oliver Milde (Nr. 4)

Trainer Torge Greve :”Das war ein Sieg des Willens. In der ersten Halbzeit waren gefühlt besser als Aue und sind auf Grund einiger Fehler statt einer 4 bis 5 Tore Führung bei -2 zur Pause. Wir kommen dann gut aus der Pause und erzielen verdient den Ausglaich haben dann aber beim 14:17 eine kritische Phase bekommen die Situation mit Einsatzstärke, Leidenschaft und Willen in den Griff. In der letzten Viertelstunde war die Zielstrebigkeit gegeben und damit konnten wir das Spiel dann auch für uns entscheiden.”

Martin Waschul (Nr. 18, VfL Bad Schwartau) freut sich. VfL Bad Schwartau vs EHV Aue, Handball, 2. Liga, 13.04.17
Antreiber seiner Mannschaft – Kapitän Martin Waschul (Nr. 18)

Kapitän Martin Waschul :”Die zweite Halbzeit hat gezeigt mit welcher Leidenschaft und Einsatzbereitschaft wir als Team agieren können. In der ersten Hälfte machen wir ein paar Fehler zu viel und das wird von einer Mannschaft wie Aue direkt bestraft. Ich bin kaputt und froh, dass wir die Punkte hier behalten haben – das war ein ordentliches Stück Arbeit.”

Marino Mallwitz (Nr. 1, VfL Bad Schwartau) freut sich nach einer Parade und springt in die Luft. VfL Bad Schwartau vs EHV Aue, Handball, 2. Liga, 13.04.17
Hatte eine guten Tag gegen Aue – Marino Mallwitz (Nr. 1)

Marino Mallwitz :”Zu Anfang bekomme ich zwei unglückliche Dinger und dann komme ich an den dritten und denke mir, nun kann es langsam losgehen. Ich habe mich auf das Spiel intensiv vorbereitet, ich habe intensiv Videos studiert und das war wertvoll. Wenn es einem dann auch noch gelingt sich entsprechend zu konzentrieren, so wie es heute funktioniert hat, dann ist das Ergebnis oft in Ordnung – ich bin heute zufrieden.”

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Schwartaus Maskottchen Tobi Tiger.

VfL Bad Schwartau vs SG Leutershausen, Handball, 2. Liga, 10.02.17