MÜHELOSER 25:18 VFL- ERFOLG MIT “NOT-TEAM” ÜBER EINTRACHT HILDESHEIM

Christoph Wischniewski stand zwar wieder auf dem Spielbericht, doch weiterhin fehlten Bruhn, Glabisch, Schult und Podpolinski. Zusätzlich meldete sich Maciej Judycki verletzt vor dem Spiel ab und auch Tim Claasen, der für den Notfall zwar auf der Bank saß, wurde wegen Verletzung aber nicht eingesetzt. Folglich präsentierte sich wieder mal eine neue Formation. Dennis Tretow wirbelte im Rückraum und zeigte mit seinen sieben Treffern einmal mehr, wie wertvoll er doch für unseren VfL ist. Doch leider setzt er nun nach 10 Jahren VfL seiner Bundesligakarriere ein Ende.

Jammerschade, aber man muss seinen Entschluss respektieren. Einmal ist es der große Fahraufwand von Hamburg, zum anderen ist es auch der Verschleiß an den Gelenken, der ihm zu schaffen macht. Und Birdy legte auch gleich mit seinem ersten Wurf den Grundstein zum VfL-Sieg. Hildesheim hielt zunächst mit zwei Treffern dagegen doch dann gab es ein ständiges Wechselspiel bis zum 8 : 7 für Hildesheim nach etwa 20 Minuten. Nun war der Bann gebrochen. Klocki glänzte gegen seine ehemaligen Kollegen mit tollen Paraden. Die Deckung stand nun wie eine Mauer, der VfL-Angriff kam auf Touren und erzielte sieben Tore in Folge zum 14 : 8 Halbzeitstand. Nach der Halbzeit wurde die Eintracht weiter auf Distanz gehalten. Lediglich eine kleine Schwächeperiode ermöglichte den Rosenstädtern drei Treffer in Folge zum 21 : 15. Die beiden letzte Tore für Hildesheim fielen durch Unachtsamkeiten im Gefühl des sicheren Sieges. Zuvor hatte aber Rune Hanisch mit zwei seiner drei sehenswerten Treffern sein Potential angedeutet.

Christoph Wischniewski, der dieses Spiel nach seiner langen Verletzungspause förmlich herbeigesehnt hatte, kam nur zu einem Kurzeinsatz. Er sollte behutsam herangeführt werden und es bestand auch keine große Notwendigkeit, ihn für Marten Franke länger zu bringen, denn dieser hatte mit vier Treffern ein gutes Spiel abgeliefert. Nach drei Niederlagen in Folge war überall eine große Erleichterung nach diesem Erfolg zu spüren. Der Zielsetzung, erstmals überhaupt 40 Punkte in der Tabelle zu erreichen, sind Waschi und Co damit ein großes Stück näher gekommen. Zwei Punkte aus den letzten beiden Spielen fehlen noch. Ist da was in Großwallstadt am kommenden Wochenende möglich? Man ist gespannt, wie sich die Lizenzproblematik auf die Mainfranken auswirken wird. Aber dann haben wir es ja noch mit dem Großwallstädter Nachbarn Rimpar zu tun. Hier könnten wir am letzten Spieltag in der Hansehölle dann das Zünglein an der Waage sein, wenn es noch um den Aufstieg gehen sollte. Und diesen Aufstieg soll sich Rimpar dann auch redlich erkämpfen.

Wir werden nichts verschenken und haben ja auch noch die Hinspielniederlage nicht vergessen. Vorerst geht es nun aber am Samstag an den Main nach Aschaffenburg gegen Großwallstadt.

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VfL Bad Schwartau