VfL beißt sich gegen die Wölfe aus Rimpar durch    

Vor der Begegnung hatte sich das Team des VfL vorgenommen, die positiven Aspekte der gegen Emsdetten auswärts verlorenen Partie gegen DJK Rimpar auszubauen und weiter zu verbessern. Das ist, wenn man den Sieg betrachtet auch voll und ganz gelungen, wenn auch andere Aspekte für den jetzigen Heimsieg die Erfolgsgaranten waren – einer davon heißt mit Nachnamen Klockmann!

Die Partie begann von Seiten des VfL nicht wunschgemäß, denn man sah sich nach kurzer Spielzeit mit 0:3 im Hintertreffen, ehe Rickard Akerman in der 7. Spielminute den ersten VfL-Treffer markierte. In der 14. Spielminute erzielte Jan Schult dann mit einem seiner 5 Treffer den Ausgleich zum 6:6. Von da an gestaltete sich die Partie recht ausgeglichen mit leichten Vorteilen für den VfL, der in der 28. Spielminute mit 11:9 vorne lag, als die Schiedsrichter für ein nicht übermäßig hartes Foul von Christoph Schlichting gegen den Rimparer Patrick Schmidt die rote Karte sah. Als dann 30 Sekunden später eine Spielsituation von den Zuschauern als Stürmerfoul gegen Markus Hansen gewertet wurde, die Schiedsrichter jedoch auf Foulspiel von Markus Hansen und auf 7 Meter für Rimpar entschieden, war in der Hansehalle die Hölle los. Rimpar erzielte zwar mit dem Strafwurf ein Tor, aber der VfL blieb dran und Torwart Dennis Klockmann begann mit seiner Gala so richtig, als er fünf Sekunden vor Ende der ersten Hälfte einen weiteren 7-Meter für Rimpar parierte und die zwei Tore Führung beim 12:10 für den VfL absicherte.

Rote Karte - Über die diese Entscheidung war nicht nur Christoph Schlichting selbst erstaunt
Rote Karte – Über die diese Entscheidung war nicht nur Christoph Schlichting selbst erstaunt

Nach der Pause fand der VfL wieder gut in die Partie, wobei sich keine klare Überlegenheit abzeichnete. Die 2 Tore Führung konnte der VfL bis zur 48. Spielminute halten, ehe erneut Jan Schult und kurz darauf Martin Waschul die Führung auf 4 Tore vorentscheidend auf 20:16 ausbauten. Bis zu diesem Zeitpunkt war es das Spiel der Torhüter, die mit Ihren Paraden der Begegnung ihren Stempel aufdrückten, wobei Dennis Klockmann als Nummer 3 in der Liga seinen Gegenüber Max Brustmann, derzeit Nummer 2, klar dominierte. Immer wieder entschärfte er, trotz großer Probleme durch den doppelten Bänderriss im Fuss, Rimparer Torchancen und verhinderte damit, dass Rimpar zurück ins Spiel kam. Dennis Klockmann avancierte mit einer Quote von über 50% gehaltener Bälle so zum eindeutigen Matchwinner und der VfL konnte die Partie dann doch auch deutlich mit 23:19 für sich entscheiden.

Erst die Abwehr und ansonsten ... Klockmann
Erst die Abwehr und ansonsten … Klockmann

Pressesprecher Frank Barthel :”Ich hatte vor dem Spiel noch mit Dennis gesprochen und ihn gefragt, wie es mit seinem Fuß aussieht und ob er spielen könne, ich bekam eine kurze knappe Antwort vom ihm : Muss ! Mehr muss man auch nicht sagen, jeder konnte sehen, was er damit gemeint hat und wie er es umgesetzt hat. Aus meiner Sicht haben wir darüber hinaus auch eine gute geschlossene Mannschaftsleistung abgeliefert und sind damit heute für Rimpar unschlagbar gewesen. Das war richtig gut! Einziger Wermutstropfen werden die Schmerzen im verletzten Fuß von Klocki sein.”

Tore : Thees Glabisch (3), Oliver Milde (2), Rickard Akerman (1), Markus Hansen (1), Martin Waschul (1),
Jan Schult (5), Daniel Pankofer (5/2), Marius Fuchs (2), Christoph Wischniewski (3)

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Auch am Boden liegend nicht zu bezwingen - Dennis Klockmann