VfL gestaltet den ersten Doppelspieltag ausgeglichen

Thees Glabisch - Im Anflug auf das Friesenheimer Tor
Thees Glabisch – Im Anflug auf das Friesenheimer Tor

Der erste Doppelspieltag begann für den VfL am Donnerstag Nachmittag vergangener Woche mit der
Abreise zum TuS Ferndorf. Das Spiel am Freitag um 20:00 Uhr, vor knapp 900 Zuschauern in der Kreuztaler
Sporthalle, verlief dann jedoch leider nicht so wie geplant. Ein angeschlagener Daniel Pankofer konnte
nicht wie gewohnt Regie führen und in der ersten Spielhälfte wurden viele Chancen liegen gelassen.
Zur Halbzeit stand es dann aus VfL Sicht nur 11:11 unentschieden. Die schlechte Chancenauswertung
rächte sich dann in der zweiten Spielhälfte, in welcher der TuS Ferndorf den wesentlich besseren Start
erwischte und in der 45. Min. vorentscheidend 19:13 führte. Trotz aller Bemühungen konnte das Team um Jan Schult, der mit 5 Toren bester VfL Torschütze war, den Spielverlauf nicht entscheidend ändern und musste eine 21:26 Auswärtsniederlage hinnehmen. Für das Team von Trainer Torge Greve hieß es das Spiel schnell abzuhaken und nach vorn zu schauen, denn am Sonntag – 45 Stunden später – stand um 16:30 Uhr die Partie gegen den Erstligaabsteiger TSG Ludwigshafen-Friesenheim auf dem Programm. Daniel Pankofer, der in Ferndorf zumindest eingeschränkt
agieren konnte, musste seinen Einsatz komplett quittieren, sodass die Mannschaft gefordert war dieses Defizit zu kompensieren. Das tat sie auch und so lag der VfL in der 8. Spielminute mit 4:1 in Führung. Bis zur 23. Spielminute konnte die Führung behauptet werden, dann jedoch fand Friesenheim deutlich besser in das Spiel.
Bis zur Halbzeit erarbeitete sich das Gästeteam um Trainer Ben Matschke eine 13:15 Führung. In der Pause fand Trainer Torge Greve offenbar die richtigen Worte, für seine Mannschaft, um noch einmal in der zweiten Spielhälfte alle Kräfte zu mobilisieren. Bis zur 40. Spielminute konnten die Friesenheimer Ihre Führung behaupten, dann erzielte der stark agierende Thees Glabisch den Ausgleich zum 19:19. Eine Wende war das jedoch nicht, vielmehr ein weiteres Zeichen um jeden Zentimeter zu kämpfen. Friesenheim konnte in der Folge immer wieder ein Tor vorlegen, das auf Seiten des VfL aber immer wieder egalisiert werden konnte. Die Zuschauer in der Hanse-Halle hatten verstanden, dass die Mannschaft des VfL lautstarke Rückendeckung brauchte und die gab es dann auch. Als Thees Glabisch in der 56. Minute mit seinem siebten Treffer von insgesamt acht die Führung zum 27:25 erzielte, war in der Halle niemand mehr zu halten. Die zwei Tore Führung des VfL wurde bis 5 Sekunden vor Schluß behauptet, dann traf noch einmal Christoph Wischniewski mit seinem neunten Tor zum 31:28 Endstand. Der erste Doppelspieltag hatte für den VfL mit diesem Verlauf am Ende zwei Gesichter.

Trainer Torge Greve: “Meine Mannschaft ist über eine sehr gute Teamleistung zum Erfolg gekommen. So hat z.B. Martin Waschul den Part des verletzten Daniel Pankofer sehr gut übernommen. Wir sind trotz der Rückstände immer wieder zurück ins Spiel gekommen. Dazu gehört ein sehr starker Wille, den ich der Mannschaft heute definitiv attestieren muss. Darüber hinaus haben unsere beiden Außenspieler Thees Glabisch und Christoph Wischniewski eine Spitzenleistung abgeliefert und u.a. mit Ihren erfolgreich abgeschlossenen Tempogegenstößen eine entscheidende
Grundlage für den Sieg gelegt. Unter der Berücksichtigung der extremen Belastung des Doppelspieltages kann ich meinem gesamten Team nur ein großes Kompliment aussprechen.”

Geschäftsführer Michael Friedrichs: “Ich hatte mir gegen Ferndorf mehr erhofft muss ich zugeben, auf der anderen Seite habe ich nicht unbedingt mit einem Sieg gegen den Erstligabasteiger aus Friesenheim gerechnet. Hierbei war einmal mehr unsere Zuschauerkulisse ein wichtiger Faktor um erfolgreich zu sein. Darüber hinaus freut es mich sehr, dass wir die neu installierten
LED Anzeigetafeln mit einem Sieg einweihen konnten. Trotz des tollen Spätsommerwetters haben über 1500 Zuschauer in die Halle gefunden – das war klasse und wichtig, denn das Spiel gegen Friesenheim war nur über Kampf, Leidenschaft und die Zuschauer im Rücken zu gewinnen. Insgesamt bin ich am Ende mit dem sportlichen Verlauf des Doppelspieltag zufrieden.”

Pressesprecher Frank Barthel: “Großartig ! Die Zuschauer haben die Hanse-Halle einmal mehr in die Hanse-Hölle verwandelt – mehr geht nicht ! Die Mannschaft hat alles gegeben – die Belastung des Doppelspieltages gemeistert, die unglückliche Niederlage in Ferndorf weggesteckt und den Ausfall unseres Regisseurs Daniel Pankofer kompensiert, das zeugt von einer Mannschaftsleistung der besonderen Art. Es ist schwer einen einzigen Spieler herauszuheben – für mich persönlich war “Glawischult” heute Matchwinner. Thees Glabisch, Christoph Wischniewski und Jan Schult
haben mit ihren Treffern den Sieg gegen Friesenheim sichergestellt.”

Tore : Christoph Wischniewski (9/3), Thees Glabisch (8), Jan Schult (7), Rickard Akerman (3), Fynn Ranke (2), Marius Fuchs (1), Martin Waschul (1)

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VfL - Verdienter Sieg gegen die TSG L.-Friesenheim