VfL-Nachwuchsarbeit top!

Effektivitätsranking Nachwuchsförderung der Handball-Bundesliga

VfL Lübeck-Schwartau / VfL Bad Schwartau Platz 6 aller Bundesligisten – Überragendes Ergebnis als Folge strukturierter Nachwuchsförderung beim VfL

 

In jedem Jahr erhebt die Handball-Bundesliga wie effektiv in den Vereinen tatsächlich Nachwuchsförderung betrieben wird; anders ausgedrückt: welche der Nachwuchsspieler tatsächlich den Sprung in die Bundesliga schaffen und dort auch in den Mannschaften zum Einsatz kommen.
Es soll damit ein Blick auf die Nachhaltigkeit der Nachwuchsarbeit in den Bundesliga-Vereinen geworfen werden.
Der VfL Lübeck-Schwartau (spielte in der vergangenen Saison noch als VfL Bad Schwartau) belegt unter allen 38 Vereinen der 1. und 2. Bundesliga einen überragenden 6. Platz in der Rangliste.
Damit gehört der VfL Bad Schwartau und das Konzept der Jugendförderung des VfL zur deutschen Spitzengruppe und steht hinter der HG Saarlouis (4. Platz im Ranking) als zweitbester Zweitligist in der Gesamttabelle.

 

Was wird bewertet?

Es werden Punkte für Spieler vergeben, die aktuell jünger als 23 Jahre alt sind und eine hohe Prozentzahl von tatsächlichen Einsätzen in der 1. oder 2. Bundesliga haben. Es reicht also nicht, dass die Spieler im Kader sind, sie müssen tatsächlich zum Einsatz kommen. Zudem werden Punkte für die Vereine vergeben, die diese Spieler ausgebildet haben, weil diese Vereine in den Regel den Grundstein dafür legen, dass diese Spieler bereits in jungen Jahren effektive Einsätze in der 1. oder 2. Liga erhalten.

So punktet der VfL Bad Schwartau natürlich am meisten mit seinen 3 eigenen Nachwuchsspielern, die fester Bestandteil des Bundesligakaders sind. Für Tim Claasen, Marino Mallwitz und Jasper Bruhn erreichte der VfL bereits deutlich mehr als die Hälfte der 148 Punkte.

Tim Claasen debütierte bereits mit 17 Jahren in der 2. Handball Bundesliga.
Tim Claasen debütierte bereits mit 17 Jahren in der 2. Handball Bundesliga.

Welches sind die Gründe für die erfolgreiche Arbeit des VfL?

Wir haben in den zurückliegenden Jahren in Puncto Nachwuchsarbeit offensichtlich eine Reihe von richtigen und wichtigen Entscheidungen getroffen. Mit dem von Jugendkoordinator Gerrit Claasen geleiteten System sind wir nach dem 11.Platz im vergangenen Jahr nun in den Spitzenbereich in Deutschland vorgedrungen. Neben der hervorragenden Ausbildung unserer eigenen Spieler in der Jugend hat der VfL auch mit der HM ein Klima geschaffen, in dem junge, extrem talentierte Nachwuchskräfte eine sportliche Heimat finden.

Dazu sagte Gerrit Claasen, Jugendkoordinator und Co-Trainer 2. Bundesliga:

„Für uns ist das ein überragendes Ergebnis und eine klare Rückmeldung für unser Konzept der Nachwuchsförderung. Geduld, Nachhaltigkeit und Aufrichtigkeit bei der Formulierung von Zielen sind tragende Komponenten unseres Systems. Nicht alle haben dafür Verständnis oder sind dafür zugänglich, aber wir haben hier vorzeigbare Ergebnisse. Die wiederum sind aber kein Zufall sondern Ergebnis von jahrelanger, qualitativ hochwertiger Ausbildung. So wurden Marino Mallwitz und Tim Claasen ab 2009, Jasper Bruhn ab 2010 im Leistungsbereich des VfL gefördert und sind inzwischen feste Kräfte in der Bundesliga. Sehr gute Trainer; eine Handballabteilung beim VfL, die in allen Bereichen unterstützt und sportliche und wirtschaftliche Leitung der HM, die gewollt regionale Talente einbinden will, sind wichtige Faktoren.
Auch das aktuell sehr gute Trainerteam beim VfL und ein Jugendkoordinator, der zugleich Co-Trainer in der Bundesliga ist, sind notwendig, um solche Erfolge hervorzubringen.
Am Ende braucht man jedoch auch Menschen, die an unser System, unsere Kompetenz und an die Spieler glauben, um uns und auch den Spielern eine Chance zu geben, erfolgreich in der Bundesliga Fuß zu fassen.“

Mit dem Ranking, an dessen Spitze sich die Füchse Berlin gefolgt von Leipzig bewegen, wird auch klargestellt, dass beim VfL für Nachwuchsspieler eine Möglichkeit der Anschlussförderung tatsächlich vorhanden ist. Unsere Spieler haben die Möglichkeit, hier wirkliche Bundesligaspieler zu werden, wir haben eine andere Durchlässigkeit oder andere Entwicklungsmöglichkeiten in den Profibereich als die Spitzenteams der 1. Bundesliga; so sind wir unter den 3 Schleswig-Holsteiner Vereinen in der Listung klar die führende Kraft.

Michael Friedrichs, Geschäftsführer der HM Handball Marketing Spielbetriebs GmbH & Co. KG:
“Ich freue mich natürlich sehr über diese Auszeichnung, in der Tat ein überragendes Ergebnis! Es zeigt, dass wir hier einiges richtig gemacht haben. An dieser Stelle möchte ich all denen danken, die im Hintergrund meist ehrenamtlich tagtäglich dafür sorgen, dass so eine Auszeichnung möglich ist. All denjenigen gebührt diese Auszeichnung! Aber auch das Engagement des Jugendfördervereins und dem K111gilt es hier DANKE zu sagen, sie ermöglichen uns allen so einen Erfolg! Wir als wirtschaftlicher Träger der Bundesliga Mannschaft sehen die nachhaltige Förderung von jungen Talenten als eine wichtige Leitplanke unseres Tun und Handelns. Dieses gilt es in Zukunft noch weiter auszubauen und stätig zu verbessern.”

Links:
Wie setzt sich die Punktebewertung genau zusammen? http://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-1-96095.html

Gesamte Liste / Veröffentlichung der DKB http://www.dkb-handball-bundesliga.de/de/n/news/intern/saison-17-18/170825-effektivitaet/

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Tim Claasen (Nr. 28, VfL Bad Schwartau) und Jasper Bruhn (Nr. 77, VfL Bad Schwartau) mit den neuen Kaps, die es vom neuen Partner gab 

Saisonauftaktveranstaltung des VFL Luebeck Schwartau, Handball, 17.08.17